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"baldachin" - 1 õppematerjal

1 8-Das Renaissance-Epitaph in der St-Benedikt Kirche in Herbern
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1(8) Das Renaissance-Epitaph in der St. Benedikt Kirche in Herbern

(untersucht wurden die Jahre 1580…1595) So bleibt nur eine vergleichende Analyse mit Werken, deren Künstler bekannt sind. Geschichtliches Ausgehend von Italien in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und dann in Frank- reich im 14. Jahrhundert wurde es üblich, Grabmäler von vornehmen Personen in ei- ne Wand, insbesondere in eine Kirchenwand zu verlegen und den Sarkophag, auf dem die Gestalt des Verstorbenen ruht, mit einem Baldachin zu überwölben. In Deutschland ist zu dieser Zeit die Form des Wandnischengrabes mit eingezogener Tumba sehr selten und nur in der Gegend Straßburg – Trier – Koblenz bekannt. 1 Mitte des 16.Jahrhunderts kam im ganzen Norden Europas (vom Westen bis zum Baltikum) die Mode auf, Gräber von wichtigen Personen des Adels und der Kirche mit Epitaphien zu versehen. In der Literatur ist häufig erwähnt, dass der Antrieb die Sorge um die Erhaltung des persönlichen Gedächtnisses sei

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