Unser Morgen beginnt auf unterschiedlichen Zeiten. Ich bin die erste, die aufwacht. Und alle machen ihr eigenes Frühstück. Meine Mutter und ihr Mann machen Einkäufe. Manchmal bin ich mit ihnen, zu entscheiden, was ich essen will oder was ich brauche.Wir haben keine Kindergarten-Kinder. Ich bin die jüngste in unserem Hause, und ich denke, ich bin kein Kind mehr.Manchmal machen wir unsere eigenen Räume selbst sauber. Wir legen die Dinge in den Schrank oder werfen etwas weg. Meist reinigt unsere Putzfrau unser Haus. Die Waschmaschinewäscht die Wäsche, wir stecken unsere
nachdem eine seiner Entwicklungen von den Wirtschaftsfunktionären der DDR abgelehnt wird. Deshalb geht er über Berlin (Ost) in den Westen. Rita reist ihm nach und versucht, ihn zur Rückkehr zu bewegen, doch er will bleiben. Rita aber fühlt sich im Westen fremd und fährt nach Halle zurück. Kurz darauf wird die Berliner Mauer gebaut und trennt die beiden endgültig. Rita versucht sich umzubringen und wird dabei ohnmächtig. Als sie später aufwacht, befindet sie sich im Krankenhaus. Aus der Perspektive der soeben erwachten Patientin erzählt sie rückblickend ihre Geschichte mit Manfred. Christa Wolf: Nachdenken über Christa T. (1968) (+Was hat bei dem Buch zur Nachzensur geführt?) Die Ortschaft, in der sich die Erzählerin und Christa T. im November 1943 in der Schule kennenlernen, liegt zwei Fahrstunden von Berlin entfernt. Beyersdorf und Altensorgesind Nachbarorte. Christa T., Tochter eines Dorfschullehrers, kommt aus