Der Rhein
Die Niederlande sind
darauf besonders angewiesen. Um bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen schnell
reagieren zu können, wurde eine Alarmzentrale eingerichtet.
1966 erregte ein Weißwal Aufsehen, der während eines Monats rheinaufwärts bis nach
Bonn und wieder zurück ins offene Meer schwamm (siehe Moby Dick (Rhein)).
Der Rhein entwässert auch einen kleinen Teil Italiens: Der Reno di Lei leitet Wasser
aus dem Lago di Lei in der italienischen Provinz Sondrio in den Hinterrhein.
Der Rhein führt auch einen Teil des Wassers der oberen Donau ab; an mehreren
Stellen wird die Europäische Wasserscheide unterirdisch umgangen, siehe
Donauversickerung.
Eigentlich könnte der Rhein auch Aare heißen, denn die Aare ist beim Zusammenfluss
mit dem Rhein derjenige Fluss mit der größeren Wassermenge (s. oben), und
gewöhnlich ist die Größe eines Flusses namensbestimmend.