Sigmund Freud
1900. Es folgen in kurzen Abständen die Schritten Zur Psüchopathologie des Alltagslebens,
Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten und Drei Abhandlungen zur
Sexualtheorie. 1910. gründet Freud die "Internationale Psychoanalytische Vereinigung", es
folgen 1911. die "Amerikanische Psüchoanalytische Vereinigung" sowie 1919. die
"Britische Psychoanalytische Vereinigung."
In den 1920er jahren erscheinen zahlreiche von Freuds zentralen Werken, die seinen
internationalen Ruhm als Psychoanalytiker begründen. Zu nennen sind insbesondere:
Jenseits des Lustprinzips (1920; in dem die Begriffe "Wiederholungszwang" und
"Todestrieb" eingeführt werden), Massenpsychologie und Ich-Analyse (1921), Das Ich und
das Es (1923), Die Zukunft einer Illusion (1927; das Freuds kulturtheoretisch-
religionspsychologischen Werke einleitet), Das Unbehagen in der Kultur (1930). 1930
verleiht die Stadt Frankfurt Freud auch gegen Protest den Goethepreis, vor allem für die