Deutschland
höchstgelegene Punkt des Landes.
Die Mittelgebirge nehmen tendenziell von Nord nach Süd an Höhe und Ausdehnung
zu. Höchster Mittelgebirgsgipfel ist der Feldberg im Schwarzwald (1493 Meter),
gefolgt vom Großen Arber im Bayerischen Wald (1456 Meter). Gipfel über 1000
Meter besitzen außerdem das Erzgebirge, das Fichtelgebirge, die Schwäbische Alb
und als Sonderfall der Harz, der sich recht isoliert als nördlichstes Mittelgebirge in
Deutschland mit dem Brocken auf 1142 Meter erhebt. Nördlich der
Mittelgebirgsschwelle erheben sich nur noch vereinzelte Formationen über 100
Meter, von denen der Hagelberg im Fläming mit 200 Meter die höchste ist.
Die niedrigste begehbare Landesstelle Deutschlands liegt bei 3,54 Meter unter
Normalnull in einer Senke bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch
(Schleswig-Holstein). Ebenfalls in diesem Bundesland befindet sich die tiefste
Kryptodepression: Sie liegt mit 39,10 Meter unter Normalnull am Grund des