und hr-Sinfonieorchester Frankfurt). Im Popularbereich kommt dem Pianisten Olav Ehala eine große Bedeutung zu, der zahlreiche Filmmusiken schrieb und bei Theaterproduktionen mitwirkt. Ester Mägi schreibt ähnlich wie Veljo Tormis viele Kompositionen und Volkslieder für Chor um, die während der Besatzungszeit der Sowjetunion in Vergessenheit zu geraten drohten und seit der Unabhängigkeit sehr populär geworden sind. Zu erwähnen ist das alle fünf Jahre stattfindende Sängerfest, wo Zehntausende, vereint zu einem Chor, nationales Liedgut singen. Estland ist momentan auch sehr erfolgreich mit Acts wie Eda-Ines Etti, J.M.K.E. Tanel Padar, Malcolm Lincoln, Vaiko Eplik, Kerli und Vanilla Ninja in der europäischen Pop-Kultur integriert. Estland hat auch beachtliche Erfolge beim Eurovision Song Contest erreicht, den Dave Benton gemeinsam mit Tanel Padar für das Land 2001 gewann. Der Eurovision Song Contest 2002 fand daraufhin in Tallinn statt. Was ist denn so besonders an Estland?
In ihrem Abteil im Zug treffen sie Dr. Vitus Werdegast, dessen Akzent darauf hindeutet, daß er Ungar ist. Werdegast sagt, er sei auf dem Weg zu einem alten Freund. Bei der nächsten Haltestelle steigen sie in einen Autobus um und ein seltsamer Fremder, Thamal, der nie ein Wort sagt, gesellt sich zu ihnen. Der Busfahrer erzählt die Geschichte von Fort Marmaros: Die Hügel neben der Straße waren das größte Schlachtfeld der 1. Weltkrieges, zehntausende Soldaten starben hier. Auf dem großen Hügel, auf dem jetzt das moderne Bauhaus steht, stand damals das Fort. Ingenieur Hjalmar Poelzig baute seinen Palast aus Glas und Stahl auf den Grundmauern des zerstörten Forts. Sie kommen in ein schreckliches Unwetter, der Busfahrer verliert die Kontrolle und der Bus rammt einen Baum. Der Fahrer ist tot, Joan leicht verletzt, die anderen kommen mit dem Schrecken davon. Dr. Werdegast bringt die anderen zu Poelzigs Haus, wo sie um Hilfe bitten