Fläche 357.104,07 km² Einwohnerzahl 82.117.000 Bevölkerungsdicht 229 Einwohner pro km² e Flagge Wappen Einwohnerzahl Deutschland ist seit der Wiedervereinigung die mit Abstand bevölkerungsreichste Gesellschaft der Europäischen Union. Rund 82 Millionen Menschen wohnen auf deutschem Gebiet, ein knappes Fünftel davon in Ostdeutschland, auf dem Territorium der früheren DDR. Drei Trends sind kennzeichnend für die demographische Entwicklung in Deutschland: eine niedrige Geburtenrate, die steigende Lebenserwartung und die Alterung der Gesellschaft. Seit drei Jahrzehnten befindet sich Deutschland in einem Geburtentief: Die Zahl der Geburten liegt seit 1975 mit leichten Schwankungen bei etwa 1,3 Kindern pro Frau. Die Kindergeneration ist also seit 30 Jahren um etwa ein Drittel kleiner als die Elterngeneration. Hohe Zuwanderungsraten aus anderen Gesellschaften nach
Neben den spezifisch deutsch-deutschen Tendenzen griffen in den 1980er Jahren jedoch auch andere Einflüsse auf die Literatur über. Der Begriff der Postmoderne begann sich zu etablieren und auf das literarische Schaffen einzuwirken, dieses aber auch zu etablieren, da bezüglich der Definition kein Konsens besteht und bis zum heutigen Tage auch keine Einigung zu erkennen ist. Doch gerade diese Uneinheitlichkeit ist kennzeichnend, Brüchigkeit und Vielfältigkeit wohnen dem Postmodernen inne, das Subjekt des postmodernen Romans wird in eine problematisch gewordene Welt gestellt, mit seiner Individualität konfrontiert und innerhalb einer brüchigen Wirklichkeit zur Schicksalsfindung herausgefordert. Die Literatur der Postmoderne verweigert sich linearem und chronologischem Erzählen, statt Einheitlichkeit herrschen fragmentarische Tendenzen vor, statt Sinnstiftung erfolgt Sinnverweigerung