Minister Bruno Hempf und Künstler Albert Jerska und Paul Hauser. Ministerium für Staatssicherheit spielte in der DDR eine wichige Rolle. Schon in der ersten Filmszene kann man sehen, wie die Stasi eigentlich funktionierte. Anton Grubitz hat alles für Minister Bruno Hempf getan und Wiesler hat alles für Grubitz getan. In der ersten Filmszene erfuhr ich auch, dass die Stasi eine gemeine, strenge und geheimnisvolle Institution war. Die wichtigsten Hauptfiguren waren Georg Dreyman und Gerd Wiesler. Dreyman war ein guter Künstler. Er genoss das Leben und war liberal. Wiesler lebte aber nach der Regeln, er war streng und kompromisslos. Im Gegensatz zu Dreyman hatte er wahrscheinlich auch keine gute Freunde. Dreyman wohnte mit Christa- Maria in einer bequemen Wohnung. Gerd Wiesler lebte aber allein in seiner kleinen und schrecklichen Wohnung in einem Wohnhochhaus. Die beiden verändern sich viel im Verlauf des Films. Georg Dreyman wird
Konferenz von 1959 eingeleitet wurde. Dieser Bitterfelder Weg und die Tatsache, dass die DDR-Grenze vollständig geschlossen war und ein Arrangement in den Verhältnissen der DDR unerlässlich wurde (es gab keinen Ausweg mehr) bildete die Grundlage der Ankunftsliteratur, welche besonders von Brigitte Reimanns ,,Ankunft im Alltag" von 1961 geprägt wurde. Typischstes Beispiel ist ,,Der geteilte Himmel" (1963) von Christa Wolf. In der Literatur sind die Hauptfiguren nun meist jüngere, intellektuelle Menschen, die sich sowohl im Beruf als auch im Privaten bewähren müssen, z. B. auch bei Christa Wolf ,,Der geteilte Himmel". In diesem Werk tritt noch eine weitere Tendenz zu Tage, nämlich dass zunehmend auch weibliche Hauptfiguren auftreten. 19651971 Bereits vor 1965 nahmen die Restriktionen in der Kulturpolitik wieder zu der Regimekritiker Robert